Donnerstag, 29. Januar 2009

Pantförder für NPD-Verbot

Wolfgang Pantförder hat sich anläßlich des Holocaust-Gedenktages am Theodor-Heuss-Gymnasium Recklinghausen für ein Verbot der NPD ausgesprochen.
Er wolle sich mit all seinen Möglichkeiten für dieses Verbot einsetzen.

Das kann man nicht deutlich genug begrüßen, dass ein Bürgermeister einer Großstadt an diesem Thema keinen Zweifel läßt.

Allerdings muß man ihm vorhalten, dass er seit Beginn seiner Amtszeit mit Rechtspopulisten im Rat zusammenarbeitet, die sich in ihrer verquasten Fremdenfeindlichkeit in Nichts von der NPD unterscheiden.

In der gleichen Ausgabe der Recklinghäuser Zeitung am 28.01.2009 wurde eine Stellungnahme dieses Allianzpartners abgedruckt.

Die typischen Schlagworte wurden abgespult:

- Islam als vormoderne Vorschriftenreligion
- Islamunterricht fördert auf Abgrenzung bedachte ethno-religiöse Identität
- Geburtenüberschüsse der nichtdeutschen Bevölkerung führen zu Überfremdung
- dies führt zu von Islamisten angestrebter Islamisierung Deutschlands
- Die Anerkennung der islamischen Herrschaftskultur .... führt zur tendenziellen Selbstaufgabe
und Unterwerfung der nichtmuslimischen Bevölkerung.

Der gleichen Zeitung war ein Prospekt eines weiteren Populistenhaufens beigelegt, der sich der CDU für die kommende Wahl als Partner andient.

Die Burschen versteigen sich zu der Behauptung, dass in Recklinghausen Polizeibeamte sich nicht in bestimmte Straßenzüge trauen.
Sie würden auch gern Kindern die Einschulung verweigern, wenn sie nicht schon ein Zertifikat des Goethe-Institutes vorweisen können.

Wenn Pantförder glaubwürdig sein will, müßte er eigentlich heute deutlich erklären, dass er in der Zukunft seine Ratsmehrheit ohne diese Leute organisieren wird.

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