Dienstag, 5. Mai 2009

SPD zweifelt am Personal, na denn

In der Recklinghäuser Zeitung berichtet Michael Richter am 05.05.2009 von einem Ortstermin der SPD am Moondock, Alte Grenzstraße.
Seit Eröffnung gibt es Beschwerden von Anwohnern wegen Ruhestörungen und Sachbeschädigungen durch Gäste des Moondock.
Polizei und Ordnungsamt können zwar eine Zunahme der Störungen nicht feststellen, aber kurz vor der Wahl greift der Ortsverein zu dem beliebten Mittel, sich als Helfer in der Not zu präsentieren.
Man kann bereits zweifeln, ob wirklich Not herrscht. Man muß aber, wie so oft, sicher sein, dass die versprochene Rettung untauglich ist.
Privater Sicherheitsdienst
Es ist eigentlich schon eine erstaunliche Information, dass die Betreiber des Moondock einen Sicherheitsdienst dafür bezahlen, dass dieser in der Umgebung patrouilliert. Normalerweise ist ein Gewerbetreibender für Sicherheit und Ordnung in seinen Geschäftsräumen verantwortlich.
In Recklinghausen ist alles etwas anders. Da drückt die Verwaltung auch schon einmal die Erledigung einer öffentlichen Aufgabe dem Privaten auf´s Auge.
Dass die SPD dann noch nach der Qualifikation des eingesetzten Personales fragt, setzt der ganzen Unverschämtheit dann noch die Krone auf.
Dass das Ordnungsamt kontrollieren will, ob der Sicherheitsdienst fußläufig Streife geht, ist ein ganz schlechter Witz.
Wenn es an der Alten Grenzstraße Ordnungswidrigkeiten oder sogar Straftaten in gehäufter Zahl durch Gäste des Moondock zu verfolgen gibt, dann haben das gefälligst Polizei und Ordnungsamt zutun.
Ich kann keine Rechtsgrundlage erkennen, auf welcher die Betreiber der Diskothek hier verpflichtet werden könnten, außerhalb ihrer Geschäftsräume Präventionsaufgaben zu übernehmen.

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